Wirkung


Rezeptionsgeschichte in Auszügen


2001 Memetik. Der Krieg des neuen Replikators gegen den Menschen (2. Auflage 2009)

  1. Buchtipp in: Laurin, Stefan, Artikel: "Viren des Geistes", Marabo Juli 2001, 21

  2. "Bild: Was ein Bild ist, bleibt weithin ungeklärt ... Ob man danach fragt, wie Bilder eine ähnliche Repräsentation eines Originals liefern, ... ob es genetisch tradierte Bildspeicher und eine visuelle Grammatik gibt (Franz Wegener) oder ob Bilder ... nichts ... darstellen lassen denn Wiederholungen (Schöpfungslosigkeit des Bildes): all das bleibt ungeklärt." (Kamper, Dietmar: "Glossar einiger Begriffe der neueren Medientheorie", FU-Berlin)

  3. Zitation des der Buchveröffentlichung vorausgehenden Internetartikels in: Belting, Hans (Hrsg:): "Der zweite Blick : Bildgeschichte und Bildreflexion", München 2000

  4. "Das erste deutschsprachige Buch mit dem ausschließlichen Titel und Thema "Memetik" von F. Wegener. Es bietet eine schöne Zusammenfassung der Klassiker von Dawkins, Brodie und Blackmore. Gut ist die klare Differenzierung zwischen phänotypischen (p-) und genotypischen (g-) Memen. Neu eingeführt werden die sog. image (i-) Meme, welche die Ebene der mentalen Repräsentation (in Form v. Bildern) bezeichnen. Insgesamt ein gut zu lesendes Buch mit interessanten Thesen!" (Holger Diedrich, 2001, damals noch unter memetik.de)

  5. Am 14. März 2002 zeigte der ZDF-Tochtersender 3sat einen Beitrag des Wissenschaftsmagazins "nano" in dem ich einem Interviewbeitrag zu Wort kam. Thema: "Die Macht der neuen Replikatoren. Nach der Genesis die Memesis?" (Beitrag von Carsten Walter)

  6. Verweis in: Kemper, Hans-Gerog: „Hermetik: literarische Figurationen zwischen Babylon und Cyberspace“, 2002, 165

  7. Das Buch diente derweil auch als Seminargrundlage, etwa für das Hauptseminar "Autopoiesis, Memetik und Co. – neue evolutionistische Ansätze in der Religionswissenschaft" an der Universität Hannover, SS 2002

  8. Verweis in: Horx, Matthias: „Wie wir leben werden: Unsere Zukunft beginnt jetzt“, 2005, 349, 373, 390

  9. Verweis in: Hengst, Dirk: „Die Idee der Diversität“, 2005, 441

  10. Verweis in: Volkamer, Klaus: „Feinstoffliche Erweiterung der Naturwissenschaften“, 2005, 660

  11. "Zur Lektüre dieses Buches hörte ich das Werk „In C“ von Terry Riley, jenes Meisterwerk der seriellen Minimalistik. Und das passt: Während alle Welt über Willensfreiheit und Determinismus doziert und diskutiert, sprechen Blackmore, Dawkins und Wegener über Meme, also zu erinnernde Informationseinheiten wie Sätze, Melodien, denen unterstellt wird, dass sie sich analog zu Genen verbreiten, im Rahmen ähnlicher Evolutionsgesetze. Franz Wegener stellt uns einen formidablen Reader Soziobiologie, universellem Darwinismus, Replikationsschemata  und entwirft ein durchaus schlüssiges Bild des Informationsträgers „Mem“. Immer mehr Menschen würden ihre beschränkte Lebenszeit im Sklavendienst des neuen Replikators verschwenden. So entstehen Skizzen eines Kulturpessimismus, mithin eines Konstruktivismus. Das Buch ist zügig zu lesen, spannend geschrieben und hat einen aufregend innovativen Gegenstand. Wir bleiben dran am Thema, eine zweite Lektüre und Einblick in Grundlagenliteratur wird sich lohnen. Die Memetik, hier formidabel präsentiert, scheint state of the art einer innovativen Wissenschaftskultur zu werden ..." („Das dosierte Leben“, Nr. 47/2006)

  12. Verweis in: Hamiltion, Patrick: „Dynaxity. Management von Dynamik und Komplexität im Softwarebau“, 2006, 232

  13. Verweis in: Schweizer, Peter: „Systematisch Lösung werden: Selbstmanagement für Führungskräfte“, 2008, 340

  14. Verweis in: Leonardi, Jean-Manuel: „Viral Marketing im E-Business“, 2008, 50, 109


2001 Das atlantidische Weltbild. Nationalsozialismus und Neue Rechte auf der Suche nach der versunkenen Atlantis (2. Auflage 2003)

  1. Verweis in: Klausnitzer, Ralf: „Blaue Blume unterm Hakenkreuz: Die Rezeption der Deutschen literarischen Romantik im dritten Reich“, 1999, 107

  2. „Franz Wegener saw within the fragmentation and disaffection of the German peoples after World War I a definite cultural-psycholgical reason for the ...“ [Kurtti, Jeff: The Mythical World of Atlantis, from Plato to Disney, 2001]

  3. "Literatur und Links", Redaktionsempfehlung des ZDF – Rubrik Wissen + Entdeckungen

  4. Ausführliche Zitation in: Ingwersen, Sören: "Sonnenkind und Cha Cha Baby. Die mystischen Quellen digitaler Lebensformen", Kiel 2002

  5. Zitation in: Herms, Michael: „Flaggenwechsel auf Helgoland. Der Kampf um einen militärischen Vorposten in der Nordsee“, 2002, 79

  6. Literaturempfehlung, Adrian Kupfer: „Im Kreis der schwarzen Sonne“, in: Telepolis - Magazin der Netzkultur - Heise Verlag

  7. Verweis in: Almgren, Birgitta (Hrsg.): „Bilder des Nordens in der Germanistik 1929-1945: wissenschaftliche Integrität oder politische Anpassung?“, 2002, 80ff.

  8. Zitation in: Körber, Joachim, Artikel: "Mythen der alten und der neuen Rechten: Die Welteislehre und die Atlantissage", in: Jungle World - Die linke Wochenzeitung, Nr. 19 v. 30.4.2003

  9. Aufnahme in Auswahlbibliographie "Neue Rechte" der Arbeitsstelle Neonazismus Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der FH Düsseldorf, April 2004

  10. Verweis in: Hauser, Linus: „Kritik der neomythischen Vernunft. Menschen als Götter (1800-1945)“, 1. Bd. 2004, 513

  11. Verweis in: Delor, Andreas: „Der Kampf um Atlantis“, 2004, 51, 219

  12. "For the development of the genre of Atlantid thought in Germany see ... Franz Wegener ..." [Mees, Bernard, Artikel: Hitler and Germanentum, in: Journal of Contemporary History, London, Vol. 39(2), 261]. Verweis in Mees, Bernard (University of Melbourne), Review: "'Arier' und 'Draviden': Konstruktion der Vergangenheit ...", in: Historiographia Linguistica, XXXI:1 (2004), 148

  13. Zitation in Michael Hesemann: "Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus", Pattloch Verlag München 2004

  14. Literatur-/Unterrichtsmedienempfehlung für Lehrer/innen der Fächer Sozialwissenschaft, Geschichte, Politik, Religion und Philosophie im Rahmen schulinterner oder schulexterner Lehrerfortbildung zum Thema "Rechtsextremismus und Esoterik" [learn-line.nrw.de, 2005]

  15. Verweis in: Goudsward, David: „Ancient Stone Sites of New England and the Debate Over Early European Exploration“, 2006, 148, 209, 233

  16. „Die ‚Atlantische Zivilisation‘ kann heute also keine Dystopie mehr sein. Im Gegenteil befreit sie den Begriff des ‚Atlantischen‘ geradezu von jenem schwerblütigen, todessehnsüchtigen Mutterimago, als dessen Genotyp sich der Begriff ‚Atlantis‘ in Form der Idealisierung desUntergangs von Atlantis immer wieder festgebissen hat: Der Mythos der Magna Mater, die Sehnsucht nach der Rückkehr in den Mutterschoß ... Ein Warner diesbezüglich, Franz Wegener ... [Miliopoulos, Lazaros: „Atlantische Zivilisation und transatlantisches Verhältnis. Politische Idee und Wirklichkeit“, Wiesbaden 2007, 476]

  17. Verweis in: Backes, Uwe: „Jahrbuch Extremismus & Demokratie“, 2007, 59

  18. Verweis in: Mees, Bernard: „The Science of the Swastika“, 2008, 340

  19. Zitation in: Doering-Manteuffel, Sabine: „Das Okkulte. Eine Erfolgsgeschichte im Schatten der Aufklärung“, 2008, 331f.

  20. Verweis in: Roggemans, M.: „Geschiedenis van de occulte en mystieke broederschappen“, 2009, 461

  21. Verweise in: Birkhan, Helmut: „Nachantike Keltenrezeption“, Wien 2009, 509, 756

  22. Die italienische Ausgabe erschien 2006 unter dem Titel "Il Terzo Reich e il Sogno di Atlantide" bei Edizioni Lindau, Turin (http://www.lindau.it)

23. Diskussion in: Husmann, Jana: "Schwarz-Weiß-Symbolik. Dualistische Denktraditionen und die Imagination von 'Rasse'", 2010, 341


2001 Interpretationen zu Hermann Hesses 'Der Steppenwolf'

  1. „ein interessanter Ansatz“, Nadine Vonow: „Der Steppenwolf und Peter Weiss“, unter: hessesolothurn.ch

  2. „Some critics... open the possibility of another interpretation of the role that the bourgeoisie may play in Steppenwolf based on the meaning attributed to other images in the novel such as the mother image.“, Pantagruelle: „The Steppenwolf's Perception Of The Bourgeoisie and His Escape From It“

  3. Literaturempfehlung, Brent Dean Robbins: „Jacques Lacan“, in: Mythos & Logos - Existential-phenomenological philosophy, literature and perennial philosophy

  4. Literaturempfehlung, Dr. Ingo Cornils: „Hermann Hesse“, University of Leeds - Department of German

  5. Literaturempfehlung, Frances Theresa Nowve, Concord, California: „The Magic Theater of Hesse's Steppenwolf“

  6. Literaturempfehlung, Timo Reith, Hesse-Portal, unter: meome.de

  7. Literaturempfehlung, Prof. Dr. Hong, Soon, Dept. of German Language & Literature, Mokwon University, Korea

  8. Literaturempfehlung, LTHS & RBHS Engaged Learning Projects, Illinois, USA: „Resources for Hermann Hesse“


2003 Alfred Schuler, der letzte deutsche Katharer. Nationalsozialismus, Gnosis und mystische Blutleuchte

  1. Zitationen in Michael Hesemann: "Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus", Pattloch Verlag München 2004

  2. Ausführliche Zitation in: Dörr, Georg: „Muttermythos und Herrschaftsmythos: Zur Dialektik der Aufklärung um die Jahrhundertwende bei den Kosmikern, Stefan George und in der Frankfurter Schule“, 2007, 261

  3. Verweise in: Franz, Sandra: „Die Religion des Grals: Entwürfe arteigener Religiosität im Spektrum von völkischer Bewegung, Lebensform, Okkultismus, Neuheidentum und Jugendbewegung (1871-1945)“, 2009


2004 Kelten, Hexen, Holocaust. Menschenopfer in Deutschland (2. Auflage 2010)

  1. "... daß [Hans Blüher] aber auch von Heinrich Himmler rezipiert wurde, wurde erst vor kurzer Zeit nachgewiesen" (S. 9) "... Wegener liefert hier wichtige Hinweise auf die Rezeption Blühers durch Heinrich Himmler." (Hergemöller, Bernd-Ulrich: Hans Blüher (1888-1955) - Annotierte und kommentierte Biobibliographie (1905-2004), Hamburg 2004, 115)

  2. "Stark auffallend ist, wie sehr man sich hier [in der Literatur des NS-Vortragredners Schwartz-Bostunitsch] einer religiösen Sprache bediente ... In jedem Fall kommen klassische Topoi zur Geltung (wie der Gral, hell/dunkel Visionen oder das letzte Gefecht usw.) Gute Darstellungen hierzu in: Wegener, Franz: Kelten, Hexen, Holocaust ..." (Künzl, Thomas: Epochenkrise im Epochenbad, Bad Kissingen 2004)

  3. „Wegener belegt anhand eines Fallbeispiels aus Westfalen die These, dass die grundlegenden Strukturen der Hexenverfolgung keinesfalls nur auf einem ‚Missionseifer‘ der katholischen Kirche basierten, sondern dass vielmehr eine Wiederaufnahme volksmagischer und vorchristlicher Praktiken der ‚Krisenbewältigung‘ in den Prozessen zu erkennen sei. Unter Hinzuziehung verschiedener Opfertheorien zeichnet Wegener den Weg nach, der zur Ausformung der Hexenprozesse als ‚dörflichem Regulationsmechanismus‘ geführt haben soll. Es finden sich sich mehrere Zitate aus Protokollen ... die dokumentieren sollen, dass die Hexenverfolgungen nicht ohne die Zustimmung der Bevölkerung hätten stattfinden können (‚Inquisition von unten‘).“ (Macha, Jürgen: Deutsche Kanzleisprache in Hexenverhörprotokollen der Frühen Neuzeit, 2005, 51)

  4. Verweise in: Wiedemann, Felix: „Rassenmutter und Rebellin: Hexenbilder in Romantik, völkischer Bewegung, Neuheidentum und Feminismus“, 2007, 124, 171, 456

  5. „In der aktuellen Literatur werden die Hexenverfolgungen auch mit den Judenverfolgungen verglichen, die ‚extirpatio‘ der Hexen neben die ‚Ausrottung‘ der Juden gestellt.“ (Leszczynska, Katarzyna: Hexen und Germanen. Das Interesse des Nationalsozialismus an der Geschichte, Bielefeld 2009, Verweis, 370, 386)

6. Verweis in: Ronge, Tobias: "Das Bild des Herrschers in Malerei und Grafik des Nationalsozialismus. Eine Untersuchung zur Ikonografie von Führer- und Funktionärsbildern im Dritten Reich", 2011, 376

2004 Heinrich Himmler. Deutscher Spiritismus, französischer Okkultismus und der Reichsführer SS

  1. Literaturempfehlung, shoa.de 2004, Artikel "Heinrich Himmler (1900-1945)"

  2. "Monografie, die in der Tradition von Kerstin Stutterheim steht.", mdr 2004, Literaturempfehlung zur Dokumentation "Die Expeditionen der Nazis – Abenteuer und Rassenwahn"

  3. "Der zweite zentrale Begriff wurde von Eric Voegelin 1938 mit seiner Studie Die politischen Religionen geprägt, in der er den Nationalsozialismus und Marxismus als religiöse politische Bewegungen deutete ... Als Voegelins Studie 1993 erneut aufgelegt wurde, entstanden im Anschluss an dieses Konzept einige Arbeiten in historisch kritischer Absicht ... zum Nationalsozialismus (Ley 1997; Bärsch 1998, 2002; Dierker 2002; Wegener 2004) ..." (Hildebrandt, Mathias (Hrsg.): Unfriedliche Religionen? - Das polit. Gewalt- u. Konfliktpotential von Religionen, Wiesbaden 2005)

  4. "Weiterführende, ergänzende Literatur für Hausarbeiten, Referate oder ggf. Prüfungen" für das Hauptseminar "Über die kulturelle zur politischen Hegemonie: Die Neue Rechte in Deutschland" von Carsten Frieburg am "Institut für Politikwissenschaft" der Universität Duisburg-Essen, SoS 2006

  5. Verweis in: Bucher, Rainer: „Htitlers Theologie“, 2008, 178, 227

  6. Verweis in: Frenschkowski, Marco: „Die Geheimbünde: Eine kulturgeschichtliche Analyse“, 3. Auflage 2009, 168

7. Verweis in: Buchholz, Michael, Artikel: "Die Vergessenen nicht vergessen. Eric Voegelin und andere", in: Buchholz, Michael: "Psycho-News IV. Aktuelle Briefe zur empirischen Bereicherung der Psychoanalyse", 2009, 320

8. Verweis in: Schendel, Volker: "Astrologie und Recht", 2010, 212


2006 Weishaar und der Geheimbund der Guoten. Ariosophie und Kabbala

  1. "Yes, I have enjoyed reading your books and naturally consider them a most worthwhile contribution to our hitherto neglected field where esotericism and political ideology meet ... Best regards,“ (Nicholas Goodrick-Clarke [School of Humanities and Social Sciences, University of Exeter, UK] - Mail an den Autor v. 24.11.06)


2008 Lavater in Barth

  1. "Wegener stellte sein neues Buch ‚Lavater in Barth‘ kürzlich in Barth vor und ... eröffnete den Barthern ein bis dato ungeahntes Zeitfenster aus dem 18. Jahrhundert über ihre Stadt, das längst vergessen schien. ‚Insofern bereitet Franz Wegener mit seinem Buch uns Barthern ein ganz besonderes Geschenk, in welchem er ein Stück Barther Geschichte und mithin auch ein Teil der Geistesgeschichte Europas aufarbeitete‘, sagte Dr. Gerd Albrecht, Museumsleiter des Vineta-Museums. Neben der Gesellschaft für Pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst hatte das Vineta-Museum den Abend der Buchvorstellung gemeinsam mit Stephanie Mählmann, Mitarbeiterin der Stadt in Archivangelegenheiten, organisiert.“ (Claudia Haiplick, Ostsee-Zeitung, 10.10.2008)


2008 Der Freimaurergarten. Die geheimen Gärten der Freimaurer des 18. Jahrhunderts

  1. "Was den Louisenlunder Park angeht, lehrt mich nicht nur Ihr Buch, sondern fast jeder Tag, den ich dort verbringe, immer Neues. Die Möglichkeiten der Deutung sind eben so grenzenlos, wie die Symbole komplex sind. Mir gefällt, dass Sie sich niemals festlegen, denn das wäre nicht angemessen. Kompliment." (Dr. Alf Hermann, Autor von „Auf den Spuren Carl von Hessens. Ein Spaziergang durch den Park von Louisenlund“, Brief an den Autor v. 2.2.08)

    "Der Louisenlunder Park ist heute ohne Beispiel. Der Grund dafür ist traurig und einfach: Fast alle anderen Freimaurergärten, die einmal existiert haben, sind mittlerweile ganz oder zumindest teilweise verschwunden … Louisenlund bildet da eine Ausnahme. Wie einsam diese Ausnahme ist, hat das soeben erst erschienen, äußerst gewissenhaft recherchierte Buch von Franz Wegener über Freimaurergärten vor Augen geführt." (Hermann, Alf: "Geheimes Louisenlund", 2010, 9)


2009 Gnosis in High Tech und Science-Fiction

  1. "So spannt die Einleitung den Bogen von der Alchemie über die Freimaurer bis hin zur US-Raumfahrt. Dabei scheint das eigentliche Thema, der (unterschwellige) Einfluss der Gnosis auf Hightech und SF manchmal etwas aus den Fokus zu geraten. Doch diese Grundlagen sind notwendig um später den Kult um Apple und die Untersuchung des Films "Die Matrix" - Teil 1 - nachvollziehen zu können ... Trotz des vollgepackten Informationsgehaltes des Buches gelingt es dem Autor die Sachverhalte so darzustellen, dass auch interessierte Laien sie nachvollziehen können ... Verblüffend ist dabei, wie sehr die Strömungen der Gnosis eigentlich die USA prägen bzw. das Kulturleben dort. Selbst bei den Mormomen fänden sich, so Wegener, durchaus Bruchstücke der Gnosis wieder ebenso ... bei den Baptisten oder den Pfingstlern ... Nicht nur für "Matrix"-Fans ist das Kapitel über den ersten Teil der Trilogie überaus lohnend ... Die vielfältigen Bezüge ermöglichen beim Leser ein ,Aha!‘-Erlebnis, das den Film in einem völlig anderem Licht sehen lassen wird ... Eine spannende, aufregende und neugierig machende Lektüre mit Wissensgewinn ... Bemerkenswert, dass es beim Kulturförderverein Ruhrgebiet erschienen ist - dem Verein gebührt dafür ein ausdrückliches Lob." (Christian Spließ vom Science-Fiction-Blog ngc6544.de am 16.6.2009)


2010 Hexen in Barth

  1. "In den Jahren 1578 bis 1653 kam es in Barth zu 41 Hexenprozessen. 14 der angeklagten Frauen wurden verbrannt, darunter eine bötkundige Hebamme. Der Historiker Franz Wegener  stellte in seinem lokalgeschichtlichen Vortrag den Leidensweg der Frauen vom einfachen Nachbarschaftskonflikt, der sich häufig als Besitzkonflikt darstellte, zur Anklage wegen Schadenszauber, von den Geständnissen einfacher volksmagischer Praktiken der Teufelsbeschwörung  bis hin zur Hinrichtung aufgrund vermeintlicher Teufelsbuhlschaft dar. Im Abgleich der Barther Prozesse  mit den von Katrin Moeller für Nordddeutschland (insbesondere für Mecklenburg) erhobenen Daten wurde eine Einordnung  der örtlichen Hexenverfolgung möglich ...“ (Claudia Haiplick, Ostsee-Zeitung, 28.04.20

© Franz Wegener 2011